Butter bei die Fische

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Wir alle mögen es wenn unser Werk anerkannt wird, oder? Wir mögen das Lob und scheuen die Kritik (wobei ich die Kümmelschälerei von wegen, Kritik kann sowohl positiv als negativ sein hier einfach unter den Tisch fallen lasse). Natürlich hat auch die Anerkennung ihre vielfältigen Schattenseiten.

„Für einen Künstler ist es vor allem gefährlich, gelobt zu werden.“

Edvard Munch

Mit diesen Gedanken im Kopf habe ich gestern angefangen mein erstes Fotobuch zu gestalten. Bilder auf dem Monitor ansehen ist bei weitem nicht so eindrucksvoll als sie in der Hand zu halten. Anstatt die Fotos zu drucken entschied ich in unregelmäßigen Abständen Fotobücher anzufertigen, für mich und auch für jeden den es interessiert. Mindestens ein mal im Jahr will ich so ein Buch gestalten.

Neben den Bilder sollen auch ein paar meiner aktuellen Gedanken zur Fotografie in das Buch einfließen. Und einer der wichtigsten Gedanken die ich aktuell mit mir rumschleppe ist mein Verhältnis zu Lob und Anerkennung. Ich streune seit mehr als 20 Jahren in Blogs und Sozialen Medien umher. Und weil mir meine eigene Aufmerksamkeitshascherei auf die Nerven ging habe ich einiges davon verlassen, und pflege nur noch die Fotografie im Internet. Das war der Grund diese Seite mal mit etwas mehr Ernst aufzubauen.

Das Verlangen nach Lob und Aufmerksamkeit hat natürlich nicht nachgelassen, es wird nur deutlich weniger gefüttert. Und dann auf ein mal das hier:

Heute im eBriefkasten gefunden …

Ein richtiger Schlag in’s Kontor. Und gleichzeitig die ganz große Portion Sahne für den Kuchen. Das soll noch mal wer sagen, Zufälle sind zufällig. Da wollte doch wer testen wie ernst ich das meine mit der Abstinenz …

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